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Forschungsprojekte

Der Chemiestandort Deutschland im Spannungsfeld globaler Verschiebungen von Nachfragestrukturen und Wertschöpfungsketten – Branchenanalyse

Bearbeitung:Dr. Birgit Gehrke (Projektleitung), Insa Weilage
Laufzeit:April - Oktober 2017
Förderung durch:Hans-Böckler-Stiftung, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)

Spätestens seit Mitte des letzten Jahrzehnts haben sich Nachfrage und Produktion von Chemieerzeugnissen in Richtung wachsender Schwellenländer, insbesondere nach China verschoben, während Europa eher zu den schwachen Wachstumsregionen zählt. Es ist zu erwarten, dass sich diese Entwicklung zukünftig fortsetzen wird. Gemeinsam mit anderen Herausforderungen wie der demografischen Entwicklung oder technologischen Trends (z.B. Digitalisierung) bringt dies Anpassungserfordernisse für Unternehmen und Beschäftigte mit sich, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Standorte längerfristig zu sichern. Im Rahmen des Projektes werden diese Anpassungserfordernisse für die Chemieindustrie analysiert und bewertet, um darauf aufbauend mögliche Ansatzpunkte für die Standortverankerung der Unternehmen und Sicherung der Arbeitsplätze in Deutschland ableiten zu können. Neben der Beschreibung der grundlegenden Strukturen und Entwicklungen der deutschen Chemieindustrie im gesamtwirtschaftlichen und internationalen Kontext sollen insbesondere Entwicklungstrends wie bspw. Verschiebungen in den Wertschöpfungsketten, Unternehmensstrategien, Investitions- und Innovationstrends sowie Auswirkungen auf und Anforderungen an die Beschäftigung herausgearbeitet werden.

In der Untersuchung wird neben Literaturanalysen ein Methodenmix aus Sekundäranalysen (Auswertung nationaler und internationaler Statistiken) sowie Expertengesprächen mit Akteuren aus der Chemieindustrie (Betriebsräte, Geschäftsführung, Personalverantwortliche) bzw. deren Umfeld eingesetzt.

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