• Zielgruppen
  • Suche
 

Forschungsprojekte

Die regionalökonomische Bedeutung der Stahlindustrie in Bremen

Bearbeitung:Dr. Ulrich Schasse (Projektleitung), Dr. Birgit Gehrke, Dr. Katrin John, Mark Leidmann, Dr. Mario Reinhold
Laufzeit:August 2016 - Februar 2017
Förderung durch:Arbeitnehmerkammer Bremen

Die Stahlwerke Bremen der ArcelorMittal Bremen GmbH zählen zu den größten Arbeitgebern der Freien und Hansestadt Bremen. Angesichts des Preisverfalls von Stahlprodukten, den weltweiten Überkapazitäten und der wachsenden Bedrohung europäischer Stahlproduzenten durch Billigstahl aus China ist auch der Stahlstandort Bremen gefährdet. Dies betrifft zum  einen direkte und indirekte Arbeitsplätze innerhalb und außerhalb der Region und die damit verbundenen Beschäftigungs- und Einkommenseffekte. Zum anderen wird argumentiert, dass der Wegfall der qualitativ hochwertigen inländischen Stahlproduktion die internationale Wettbewerbsfähigkeit wichtiger Abnehmerbranchen (wie Automobil- und Maschinenbau) beeinträchtigen und somit indirekt weitaus mehr Arbeitsplätze gefährden würde als bei alleiniger Betrachtung der Stahlindustrie.

Um die regionalökonomische Bedeutung der Stahlwerke Bremen der ArcelorMittal Bremen GmbH quantitativ bewerten zu können, werden im Rahmens dieses Forschungsvorhabens die mit ihrer Produktion am Standort Bremen verbundenen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte in Bremen, Niedersachsen und dem übrigen Deutschland untersucht. Dabei werden - basierend auf umfassenden von der ArcelorMittalBremen GmbH zur Verfügung gestellten Daten - direkte, indirekte und einkommensinduzierte Effekte mittels eines Input-Output-Modells quantifiziert. Zudem wird die Bedeutung der deutschen Stahlindustrie für die Produktion in anderen Wirtschaftszweigen untersucht.

Publikationen

Gehrke, Birgit, Katrin John, Mario Reinhold, Mark Leidmann und Ulrich Schasse (2017): Die regionalökonomische Bedeutung der Stahlindustrie in Bremen | datei |

Übersicht